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Als Leser meines Blog wissen Sie, dass ich zur Zeit Chinesisch oder besser gesagt Mandarin lerne. So bereite ich mich auf die (hoffentlich) in Kürze anstehende China-Reise vor. Entgegen allen Vorurteilen ist Mandarin nicht wirklich schwer, wenn man sich auf das Lernen von Umgangschinesich in Pinyin beschränkt. Trotzdem hat man auf den ersten Blick ohne einen längeren Aufenthalt in China nur beschränkte Möglichkeiten, seine Aussprache und Verstehen durch Zuhören zu schulen. Aber wenn man sich näher mit der chinesischen Sprache beschäftigt und ein paar Medien abklopft, entdeckt man erstaunliche Möglichkeiten.

Auf meiner Suche nach vorzugsweise kostenlosen oder zumindest billigen Quellen zum Erlernen von Mandarin bin ich davon ausgegangen, dass man jede Fremdsprache deutlich einfacher lernt, wenn man längere Zeit in dem Land lebt und täglich dazu gezwungen ist, sich mit chinesischer Sprache (und natürlich auch Kultur) auseinanderzusetzen. Natürlich hat man bei einem Auslandsaufenthalt in China häufiger die Möglichkeit, in Englisch zurückzufallen. Besonders seit den Olympischen Spielen 2008 in Beijing, kann man sich in China mit Englisch relativ gut durchschlagen. Das nützt einem aber zum Beispiel auf dem Markt beim Einkaufen von Lebensmittel herzlich wenig. Insgesamt betrachtet wird man “vor Ort” deutlich größere Lernerfolge haben. Daher sollte man auch bessere Chancen zum Erlernen einer Fremdsprache zu Hause haben, wenn man sich mit Medien und Möglichkeiten umgibt, chinesisch weiter kennenzulernen und vielleicht sogar in seinen alltag zu integrieren.

Nachfolgende meine kleine Auflistung an Tipps, Hilfen, Quellen, Medien und Anlaufstellen:


  • Bücher - Für Autodidakten sind Bücher eine sehr gute Quelle und auch allen anderen Anfängern und Einsteigern würde ich gute Sprachkurse in Buchform empfehlen. Achten Sie darauf, dass Sie sich als “Absolute Beginner” auf keinen Sprachkurs festlegen, der sich auf das Erlernen der chinesischen Schriftzeichen orientiert. Die Erfolgskurve ist zu lange zu flach und für Nicht-Asiaten absolut frustriererend. Stattdessen besorgen Sie sich Bücher und/oder Lernkurse, die didaktisch ansprechend aufgebaut sind, für Erwachsene konzipiert wurden (man lernt anders als Erwachsener und saugt Wissen einfach nicht mehr auf wie ein Kind), die sich auf Umgangschinesich stützen und die eine CD/DVD mit begleitenden Sprachübungen und Hörbeispielen beinhalten. Für besonders wichtig halte ich, dass am Anfang phonetische Übungen stehen, um überhaupt Grundlagen der Aussprache vermittelt zu bekommen. Als Umfangreichen aber für Einsteiger gedachten Kurs empfehle ich:


  • Volkshochschule – Mittlerweile bieten viele Volkshochschulen neben Kursen für Englisch und Französisch auch Russisch, Spanisch, Italienisch, Portugisisch und eben Chinesisch an. Die Kurse der deutschen Volkshochschulen werden in der Regel in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten. Gerade für Einsteiger bieten sie so ein definiertes Umfeld für erste “Gehversuche” in Chinesisch. Anfängerkurse werden nicht nur in Großstädten angeboten und gehen meist über ca. 20 Unterrichtsstunden bei Kosten um die 100,- € (inkl. Unterrichtsmaterial). Das mag zunächst etwas teuer klingen, aber einen Lehrer zu haben, Fragen stellen zu können und in kleinen Gruppen zu lernen und zu üben ist eigentlich von unschätzbarem Wert. Zu Hause weiterhin lernen müssen Sie sowieso, aber ein Besuch eines aufbereiteten Kurses, um einen Einstieg zu finden (und nichts total falsches zu lernen!) kann nicht schaden, oder?
  • Fernsehen/Satellit – Über Astra 19.2 können Sie in Deutschland das Programm CCTV9 empfangen. Das ist ein chinesischer Sender, dessen komplettes Programm in englischer Sprache gesendet wird. Nun lernt man da scheinbar eher Englisch als Chinesisch, aber das Schauen von Nachrichten oder auch nur des Frühstückfernsehens (hier am Abend :-) ) gibt einen guten Überblick über Kultur, Lebensart und Zeitgeist in China. Abgesehen davon wird das Programm ja in China produziert und gesendet und richtet sich an englischsprachige Auslänger in China – in Europa wird “halt nur auch” ausgestrahlt. Ich habe mir den Sender weit nach vorne in meinen “ZAP-Bereich” geschoben und dadurch eine Sendung entdeckt, die sich an englischsprachige Kinder richtet und ein hervorragender Sprachkurs ist! Anfangs findet man es natürlich etwas befremdlich mit Sätzen wie “Hello. I am Peter. What is your Name?” zu hantieren, aber jeder Englischkurs für Kinder hier ginge ähnlich los. Gerade diese “Infantilität” hilft beim Lernen von chinesischen Vokabeln ganz enorm!
    Abgesehen vom frei über Satellit empfangbaren CCTV9 (News) streamen viele chinesische Fernsehsender Ihr Programm auch direkt ins Internet oder betreiben hervorragende Websites, auf denen häufig auch chinesische Sprachkurse zu finden sind. China hat halt ein großes “Sendungsbewußtsein”! Besuchen Sie doch einfach mal die Website des staatlichen Fernsehens in China CCTV und stöbern Sie ein wenig.
  • IPTV/Streaming – Wer einen halbwegs anständigen Breitbandzugang ins Internet hat, vor ungewöhnlichen Ideen nicht zurückschreckt und sich einfach mit “Chinesisch nebenbei” die Zeit vertreiben will, sollte beispielsweise mal einen Blick auf das Streaming-Angebot von www.qqlive.com werfen. Aber bevor Sie jetzt erwarttungsvoll auf den Link klicken, lassen Sie mich vorausschicken, das die Website dahinter komplett chinesisch verfasst ist. Ohne Übersetzungstool oder dem Abgrasen der Links und dem Beobachten der Statuszeile des Browser geht gar nix. Lassen Sie mich erklären: bei qqlive.com werden von vielen Zuschauern gleichzeitig diverse Programme kostenlos ins Internet gestreamt. Auf Grundlage eines P2P-Netzwerkes kann so jeder gleichzeitig schauen und bietet an. Versetehen Sie das nicht falsch, es geht nicht darum, einen Film, Serie oder Sendung herunterzuladen, sondern es wird von allen gleichzeitig “durchgereicht”, was diese gerade selbst gucken. Jetzt kann man da einige chinesische und amerikanische Spielfilme, Serien, Vorschauen, alte Tom & Jerry-Folgen, Anime und… und… und… gucken. Manche sind in Englisch und Chinesich untertitelt, manche sind Chinesisch und in Mandarin und/oder Englisch untertitelt. Aber man findet auch ganz kuriose Sachen wie chinesische Soaps. Wieder andere Sachen sind chinesisch snchronisiert – muss man aber nach suchen. Die Seite eignet sich zum Stöbern und vielleicht, um bereits bekannte Serien oder Spielfilme einfach mal in Mandarin zu gucken. Vielleicht eher was für Fortgeschrittene, aber auch Anfänger können sich so gut in Mandarin “einhören”, besonders, wenn man Serien oder Filme und die entsprechenden Dialoge und Inhalte schon kennt.
  • C.R.I. – China Radio International – Entweder haben Sie einen Kurzwellenempfänger und bekommen China Radio International herein (was eher auf ein paar Hobby-Funker zutreffen dürfte) oder sie besuchen die Website von China Radio International. Ich habe das Programm hier im Blog schon mal vorgestellt, aber da die Website von CRI in deutscher Sprache verfasst ist (!), finden Sie sich bestimmt auch schnell allein zurecht. Daher möchte ich an dieser Stelle nur auf den hervorragenden Sprachkurs im täglichen (!) Webradio-Programm und auf der Website selbst (mit Flash-Filmchen) verweisen!
  • Webseiten/Internet/Video Sprachkurse und freie Inititativen - Im Internet findet man alles! Und mittlerweile auch wirlich ansprechende Websites, Foren, Blogs und Vlogs zum Thema China, chinesische Kultur und Sprache. Die jetzt hier alle aufzuführen, würde deutlich den Rahmen eines kleinen Artikels sprengen. Aber zumindest möchte ich Ihnen beispielhaft zwei kostenfreie Internetseiten vorstellen, die einen guten Einstieg, bzw, einen ambitionierten Einblick in die chinesische Sprache liefern und beide gute Einstiegsseiten darstellen.
    - Chinaboard.de – ein kostenloses Angebot der Chinesisch Deutschen Gesellschaft e.V. Hamburg. Hier findet sich ein unglaublich gutes Wörterbuch und ein umfangreiches Forum, bei dem man sich auch gut über China und chinesische Lebensart austauschen kann. Das Chinaboard wird wie der Name schon sagt wie ein klassische Forum geführt und zählt zur Zeit stolze 452 aktive Mitglieder, die zu verschiedenen Theme rege diskutieren.
    - Fitfuerchina.org – ist ein noch junger Blog des Österreichers Stefan Tauchhammer (Wien), der selbst in China studiert und gelebt hat. fitfuerchina.org vermittelt auf eine charmante Art, Eindrücke, kulturelle Gegebenheiten und versucht auch mit so manchem Stereotyp aufzuräumen. Grundsätzlich steht aber das Erlernen der chinesichen Sprache (Mandarin) im Vordergrund. Daher hat Stefan auch für kurzem mit einer Freundin, einen chinesichen Video-Sprachkurs gestartet, der sich hervorragend für Anfänger und Einsteiger eignet. In Kürze werde ich noch ausführlich über Stefans Blog berichten.
  • Chinesischlern-App für iPhone/iPod Touch/iPad – Es gibt für alles eine App! Das muss sich auch das Unternehmen Euro Talk gedacht haben, als es eine App mit einem sehr empfehlenswerten Crash-Kurs für Umgangschinesisch herausbrachte – allerdings nur für iPhone/iPod Touch und iPad. Eurotalk geht beim Kursaufbau nach einem Prinzip vor, das sehr erfolgsversprechend ist. Es werden Bilder mit den Worten oder kurzen Sätzen verbunden. Durch die Visualisierung (die z.B. auch Sportler benutzen) können Begriffe (oder bei Sportlern Bewegungsabläufe) deutlich schneller “trainiert” werden. Aufgelockert wird das ganze durch verschiedene Memory-Spielchen und einem Punktesystem, das zusätzlich motiviert, immer bessere Highscores zu erreichen, bevor man zur nächsten Lektion übergeht. Das Ganze nennt sich uTalk HD Chinesich-Mandarin (gibt’s auch für andere Sprachen) und kostet im App-Store von iTunes nur 5,99€.

Abschließend zwei Tipps zum Lernen eher allgemeiner Natur:

  • Zettelchen schreiben – eine einfache Methode, um Vokabel, die man eigentlich schon kennt und sprechen kann, wirklich zu verinnerlichen, ist, Klebezettelchen (Haftnotizen) in Pinyin auf Alltagsgegenstände. Darauf schreiben Sie die Bezeichnung in Pinyin (oder wer’s kann auch die chinesischen Schriftzeichen). Am Ende sieht die Wohnung zwar aus als hätte ein Vertreter für Haftnotizen und bipolarer Störung einen manischen Schub gehabt, aber es hilft wirklich beim Lernen. Alleine das Anfertigen der Zettelchen ist schon eine Hilfe. Schreiben Sie sich zumindest noch den deutschen Begriff auf die Rückseite, sonst verlieren Sie eventuell den Überblick – und Sie müssen ja auch unterscheiden können, ob “Schreibtisch” oder “Schublade”, “Milch” oder “Flasche” gemeint ist! :-)
  • Suchen Sie sich Hilfe! – auch für Autodidakten geht kaum etwas über Hilfe beim Lernen und das Ausprobieren der eigenen erworbenen Fähigkeiten im Dialog. Kritik, Feedback, Korrektur und Lob kann man eigentlich kaum ersetzen. In einem studentischen Umfeld können Sie Aushänge machen oder eine kleine Anzeige aufgeben und sich einen Lernpartner/Lernpartnerin suchen. Das kostet fast nichts und ist für beide von Vorteil. Achten Sie darauf, dass der Chinesiche Teil nicht zu kurz kommt. Teilen sie ein Treffen zeitlich ein oder ähnliches. Alternativ können Sie sich auch jemanden suchen, der Mandarin spricht – eine höfliche Frage im chinesischen Restaurant kostet nichts. (chten Sie darauf, ob es sich wirklich um Chinesen handelt! Einige Asia-Küchen beschäftigen durchaus auch Koreaner, Japaner oder andere asiatische Volksgruppen. Fragen Sie, ob Mandarin gesprochen wird und ob sich vielleicht jemand finden läßt, der für ein Taschengeld mit Ihnen die Sprachübungen durchgeht. Vielleicht verdient sich der Sohn/die Tochter oder ein Angestellter gerne ein paar Euro nebenbei. (Es geht hier nicht um “Schwarzarbeit”, sondern um eine Gefälligkeit oder einen Nachbarschaftsdienst, wie Babysitten!)

Ich hoffe, ich konnte Ihnen in Sachen “Chinesisch lernen” ein wenig Starthilfe geben oder Sie zumindest neugierig machen oder inspirieren, sich selber auf die Suche zu machen. Viel Erfolg!

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Respekt, IKEA - wenn Ihr was angeht, dann aber richtig! ;-)

Respekt, IKEA - wenn Ihr was angeht, dann aber richtig! ;-)

Besitzer eines iPhone ab  iOS Version 3.1.3 stellt das schwedische Möbelhaus IKEA seit neuestem kostenlos eine App zur Verfügung.

Der IKEA-Katalog auf dem iPhone – kein Witz! Endlich hat die Warterei auf den neuen Katalog ein Ende, der den Briefkasten verstopft und man kann ungehemmt durch die Angebote von Regalen, Schränken, Küchen, Betten, Stoffen und Kleinkram browsen.

Wie der Papierkatalog ist die iPhone-App in Wohnwelten aufgeteilt, die man über’s Inhaltsverzeichnis ansteuern kann. Praktisch ist die Suchhilfe, mit der man bei Eingabe eines bestimmten Produktes sehen kann, ob es noch im Sortiment ist.

Der deutsche Katalog hat eine Gesamtgröße von etwa 60 MB und wird bisher in einer für’s iPhone optimierten Version ausgeliefert – eine iPad-Version läßt auf sich warten.

Aber im Prinzip bin ich nicht so der Möbel-Shopper und IKEA-Einheitslook-Fan. Trotzdem konnte ich nicht widerstehen, das iPhone-Hinweis-Bild nach dem Download abzubilden. :-)

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Nokia 3650 - lange Jahre für meine Belange völlig ausreichend

Bis Ende 2007 hatte ich seit über 4 Jahren ein einfaches Nokia-Handy (Nokia 3650), das für meine Belange vollkommen ausreichte. Features, wie Kalender, ToDo-Liste und ähnliches waren zwar vorhanden, aber umständlich zu bedienen, außerdem war der Abgleich nur mit Windows-Rechnern möglich und ziemlich umständlich. Für Navigation nutze ich TomTom auf einem Siemens Pocket Loox und in meiner Hosentasche hatte ich immer einen Zettel, auf ich dem meine täglichen Aufgaben und auf dessen Rückseite ich anfallende Notizen schrieb. Internet unterwegs war zwar machbar, erreichbar waren aber nur WAP-Seiten, bzw “abgespeckte” Versionen und der Zugang war schweineteuer.

Anstatt dem Trend zu folgen, mir mit jeder Vertragsverlängerung das neueste und hippeste vom Hersteller gesponserte Handy zuzulegen, ließ ich mir jährlich Gutschriften erteilen oder verkaufte die Angebotshandys bei privat bei ebay oder an Freunde. Ein neues Hady machte für mich einfach keinen Sinn und es gab auch keines, dass auch nur annährend meine Erwartungen an die digitale Kommunikation erfüllte.

Iphone (2g) scheint direkt dem Papier einer Design-Studie entsprungen.

Im September 2007 erschien nach der Erfolggeschichte ipod das Apple iPhone in den USA und war kurze Zeit später auch mit Vertrag bei T-Online erhältlich. Für insgesamt 1600 Euro in 2 Jahren, wenn ich mich recht entsinne.

Nachdem ich die Spezifikationen auf der Apple-Website gelesen hatte, wurde aus einem “potentiell interessanten Handy” ein “Must-have”. Nach diversen Recherchen im Internet, setzte ich alle Hebel in Bewegung und ließ mir das iphone von einem Freund aus dem USA mitbringen. Nach diversen “Anpassungen” an meine Bedürfnisse, z.B. freier Providerwahl *hüstel*, bei denen ich Blut und Wasser schwitzte aus Angst das gute Stück beim “Update” kaputt und zum teuersten Briefbeschwerer der Welt zu machen, hielt ich Anfang 2008 mein Traumhandy in Händen. Es stammt noch aus den ersten Produktionswochen, hat noch kein GPS oder UMTS und trianguliert seinen Standort aus WLAN und GSM-Antennen, aber ich konnte meinen BASE-Vertrag weiter benutzen und es über (damals noch spärlich ausgebautes) EDGE oder zu Hause über WLAN problemlos online bringen.

Es gibt Einschränkungen: Die Kamera ist nicht so dolle und natürlich sind Tasten auf dem Display nicht fühlbar und haben keinen Druckpunkt, aber simsen im Auto während der Fahrt ist ja sowieso gefährlich und verboten. (Gruß an A.B. an dieser Stelle)  Trotzdem bin ich mit meinem 2G  mit 8GB Speicher hochzufrieden und habe den Kauf für knapp 570 Euronen nie bereut. Außerdem liebe ich das Alu-Design und die “Klavierlack”-iPhones sind rein optisch einfach nicht so mein Ding.

Nur wenig später nach der Einrichtung meldete ich mich über iTunes im iTunes-Store an und wurde vom Musik- und Programm-Angebot förmlich erschlagen. Ich fand schnell meine Lieblings-Hörspielserien (Die drei ???, Gabriel Burns, John Sinclair, Jack Slaughter und Point Whitmark) und auch der Abgleich mit Outlook, Kontakten, Kalender, Notizen, Musik, Filmen, Poscasts und und und… klappt bis heute auf mehrere Rechner verteilt einwandfrei.

Es gibt für fast alles eine App…
Mittlerweile ist das iPhone in der 4ten Generation ein (besonders in der Medienbranche) beliebtes Handy. Ich möchte es beinahe als “Kommunikations-Mutifunktionsgerät” bezeichnen. Aber hier soll es nicht um das iPhone (2G) als solches gehen, sondern um meine Lieblings-Programme, liebvoll Apps (Application) abgekürzt. Die Apps meine Topp-Liste stammen aus sehr unterschiedlichen Bereichen. Teilweise kosten sie Geld, aber nie zuviel, teilweise sind sie kostenlos – alle finde ich einfach toll und benutzte sie regelmäßig.

Die Reihenfolge soll keine Rückschlüsse auf die Beliebtheit wiedergeben. Ich stelle sie hier in der Reihenfolge vor, in der ich sie auf meinem Home-Screen habe.

  • AroundMe – Internet-Zugang vorausgesetzt zeigt AroundMe POI (Points of Interest – Interessante Orte) in verschiedenen Kategorien an. Auf dem Dorf abseits der Autobahn eine Tanke finden? Wo ist die nächste Bank in der Großstadt? Wo finde ich jetzt nen Parkplatz und am besten noch ein Hotel? AroundMe gibt die Antwort!
  • Google Earth – wer auf virtuellen Pfaden über den ganzen Globus wandern will, installiert Google Earth für iPhone und vertreibt sich die Zeit mit einem Blick in den Grand Canyon, vom Himalaya oder einfach auf’s eigene Haus.
  • iHandy Level – Ist die Wand eigentlich gerade? Wie kriege ich den das Regal Billy in Waage an die Wand? iHandy Level nutzt das Gyroskop im iPhone und stellt eine einwandfreie Wasserwaage zur Verfügung. Tipp: iPhone an eine gerade Dachlatte halten, um größere Abstände in Waage zu bringen.
  • iCamcorder – für 2G-Besitzer die erste Wahl, um Filme  mit Ton aufzunehmen und per Facebook, Twitter, YouTube oder email direkt ins Netz zu stellen. Sogar ein FTP-Server ist integriert, um die Filme schnell auf den eigenen Rechner zu kopieren (WLAN vorausgesetzt).
  • Lux Touch – Langeweile? Spiel doch schnell eine Runde “Risiko” gegen den Computer. Die KI ist für die Computergegner von unterschiedlichen Strategien und Taktiken geprägt und ehrlich gesagt ist sie nicht die hellste Glühbirne in der Fassung, aber für das Erfolgserlebnis zwischendurch einwandfrei!
  • QRReader & barcoo – der QRReader scannt QR-Codes, die man schon mal auf Waren oder Plakaten findet und wandelt sie automatisch in die hinterlegte Information. So bekommt man z.B. ohne umständliche Tipperei schnell eine URL von einem Werbeplakat an der Bushaltestelle in die Adresszeile des Browsers. barcoo beherrscht das ebenfalls, aber geht noch einen Schritt weiter. Damit scannt man Barcodes und nach einer Rückfrage über’s Netz bekommt man für abertausende von Produkten alternative Preise, Lieferanten, Bewertungen, Inhaltsstoffe, Tests oder eine Nährwerttabelle in erweiterter Ampelform angezeigt. Da macht es Sinn nach dem Scan im Elektronikmarkt tatsächlich “Ich bin doch nicht blöd” zu sagen – und sei es zu sich selbst. :-)
  • Das Örtliche – einfach alle örtlichen Telefonbücher online durchsuchen.
  • WDR Radio – Wer gerne und häufig unterwgs 1LIVE im Radio hört, kann auf den Online-Stream aus dem iPhone kaum verzichten.
  • SMS touch – SMS mit email-Kopie und Empfangsbestätigung per email oder SMS in alle Welt (!) zu jedem x-beliebigen Handy verschicken. Meine Freundin in China mag die App besonders.  WLAN-Zugang vorausgesetzt entfallen irgendwelche zusätzlichen Roaming-Gebühren. Man kann volle 160 Zeichen (unicode bis 70) ohne Werbung und internationale Zeichensätze nutzen, überlange SMS zusammenbauen oder gleich an ganze Gruppen versenden. Die SMS kosten sensationelle 9 (Euro-)Cent in alle Welt (Mein Provider nimmt z.B. 39 Cent nach China) und Kontingente lassen sich einfach über iTunes bestellen.
  • Facebook, Twitter und IM+ Wer Facebook und Twitter nutzt, dem erschließen sich die Apps dafür von selbst. Mobil lassen sich Freunde und Bekannte online mit den neuesten Infos versorgen. IM+ ist ein Multi-Client-Messanger, der  Skype, AOL, MSN, Twitter, Facebook, Yahoo, Google Talk, Jabber, ICQ und MySpace unterstützt. So kann man mit seinen Freunden unterwegs chatten. Es lassen sich mehrere Services gleichzeitig nutzen und IM+ bleibt auf Wunsch auch im Hintergrund online, pusht Benachrichtigungen zum Benutzer und kann das iPhone sogar vom Ruhezustand abhalten. Vorsicht: Kann süchtig machen. :-)
  • guenstiger – Preisvergleich online von unterwegs.
  • VNC und Parallels – Fernsteuerung und Fernwartung für VNC Systeme und Parallels-Installationnen über’s Netz.
  • Drungeon Hunter – ein komplettes Rollenspiel (Offline, Single-Player, “Hack’n Slash”, mit vielen Quests) und z.T. lustigen Dialogen.
  • Shazam – Von wem ist das Lied, das gerade im Radio läuft. Wen der Moderator mal wieder kein Wort darüber verliert, startet man eindach die App Shazam, hält das iPhone an den Laufsprecher und kurz darauf (I-Net vorausgesetzt) sagt einem Shazam, von wem das Liedchen stammt. Funzt manchmal zwar nicht perfekt, aber eine tolle Spielerei.
  • eBay – der Name ist Programm – im wahrsten Sinne des Wortes
  • Wikihood – stellt anhand des aktuellen Ortes eine Liste von Wikipedia-Artikeln zu interessanten Orten in der Nähe zusammen
  • Free Wi-Fi – stellt online und anhand des aktuellen Ortes eine Liste kostenloser Wi-Fi-Hotspots zusammen und stellt diese auf einer Karte dar. Kann man auch gut als McDonalds-Suchgerät verwenden. ;-)
  • Shoe Envy – wohl eher eine App für Frauen oder Quentin Taratino. Online Diashows mit hunderten von Schuhen in nach Typen und Anlässen sortierten Listen. Am besten nicht die Freundin sehen lassen, weil man sonst nicht mehr an sein iPhone kommt, wenn man es braucht. ;-)

Im iTunes-Store finden sich abertausende von Apps. Nicht umsonst wirbt Apple mit “Es gibt für fast alles eine App.” Oder für alles? Leider ist der iTunes-Store dadurch z.T. schon etwas unübersichtlich geworden und eine Suche nach vielen Begriffen wird zur Scroll-Orgie. Außerdem gibt’s für viele sinnvolle aber kostenpflichtige App, abgespeckte Probierversionen – manchmal ein Vorteil, um eine App zu testen, manchmal ein Nachteil, weil die Versionen iTunes-Suchen verstopfen. Mein Tipp: Regelmäßig denApp-Store durchforsten. Die Listen “Beliebteste” und “Meistgeladen” geben einen guten ersten Überblick.

Übrigens alle hier vorgestellten Apps updateten sich bisher sauber nach einem Besuch im App-Store/Updates.

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